Romantisch

Insbesondere die Französische Klassik hat es geschafft, starke Anknüpfungspunkte an die antike Dichtkunst zu setzen. Lange Zeit hatte man sich begnügt, die antike Kunst nur nachzuahmen. Die prunkvolle Ästhetik der Antike und der Französischen Klassik blieb nicht nur dem Adel vorbehalten, sondern wurde zu etwas bürgerlich Schlichtem gemacht und sorgte für die Verwischung der Grenzen von Adel und Bürgertum. Den Romantikern — die sich selbst übrigens nicht so nannten, da die Bezeichnungen erst sehr viel später geläufig wurden — missfiel der strenge Rationalismus der vorherrschenden Klassik und der durch die Französische Revolution gewaltsam in Erscheinung getretenen Ideale der Aufklärung Sie sahen die Welt gespalten durch einen Riss in die Welt der Vernunft und in die Welt der Gefühle und Mystik.

Diesen Riss zwischen den Menschen galt es aus Sicht der Romantiker zu heilen. Dabei wandten sich die Romantiker von den klassischen Formen, der lateinischen Sprachwurzeln und antiken Ideale ab und besinnten sich auf die eigene Sprache und Kultur. Plötzlich war Formvollendung, Sachlichkeit, Ordnung, Wissenschaft und Verstand nicht mehr im Mittelpunkt, sondern das Individuum, das Wundersame, Freiheit und Einheit.

Die Heilung der Welt war dabei das oberste Anliegen der Romantiker. Der Wunsch nach Weltgenesung drückte sich in Sehnsucht aus, dass in vielen Werken der romantischen Dichter wie Die zwei Gesellen von Joseph von Eichendorff ausdrückt. In diesem Gedicht von Eichendorff wird die Sehnsucht nach fernen Ländern, Jugend und Freiheit deutlich. Oft manifestiert sich die Sehnsucht auch in dem Symbol der Romantiker: Bei der Farbe Blau oder einer Blume muss man in romantischer Literatur daher immer eine verborgene Anspielung auf Sehnsucht in Betracht ziehen.

Aber nicht nur Sehnsucht war ein beliebtes Motiv und Thema der Romantiker, sondern auch die Seele, Individualität, Leidenschaft, Verborgenes und Mystisches. Zum Schauplatz romantischer Künste wurden oft die Natur und mittelalterliche Gemäuer, Klöster etc. Zudem stilisierte man das einfache Volk zum Träger von Wahrheit und Natürlichkeit, während Aristokratie, Vernunft und Intellekt das Gegenteil bedeuteten. Darin wird auch der Konflikt zur Klassik deutlich, denn während die Klassik trotz Annäherung an das Bürgertum immer den Ruf einer von Aristokraten beherrschten Kunst zu sein, waren die Romantiker in dem Punkt bodenständiger und volksnäher.

Frauen, Männer und Romantik Oft kommt in einer Beziehung der Punkt, an dem sich Frau mehr Romantik von Ihrem Partner wünscht. Doch schwer ist es, den Erwartungen der Liebsten gerecht zu werden. Machen wir es den Männern leichter und fassen wir einige Dinge zusammen, die Sie punkten lassen und die Damen in romantische Stimmung versetzen.

Alle suchten sie die Liebe, alle fanden Zuneigung und Romantik. Diese Art romantischer Filme prägt gerne und oft die Vorstellungen einer Frau, was romantisch ist und was nicht. Stellen Sie diese Frage einer Frau, werden Sie sicher eine Antwort wie aus dem Drehbuch enthalten. Sei es das gemeinsame Warten auf den Sonnenuntergang oder eine mit Kerzen und Rosen ausstaffierte Wohnung: An romantischen Ideen mangelt es den meisten Frauen nicht.

Die kleinen Dinge des Lebens Aber muss es immer mit so viel Aufwand verbunden sein, eine romantische Stimmung zu erzeugen? Geht es nicht auch einfacher? Es ist nicht immer notwendig, die eigene Liebe in Blütenblätter zu gewanden, sie mit Kerzenlicht zu beleuchten oder von den ersten Strahlen der Sonne benetzen zu lassen. Der Schlüssel liegt darin, aufmerksam zu sein, um zu erfahren, bei was das Herz Ihrer Lebensgefährtin höher schlägt.

Es sind die kleinen Aufmerksamkeiten, die sie schwach werden lassen. Überraschen Sie Schnell werden Sie merken, dass es keine Abendstimmung oder sinnliches Licht bedarf: Romantisch ist oft schon das, was vom Alltagsgeschehen abweicht.


Was jeder Mann über Romantik wissen sollte