Wo Sind Die Manner Geblieben

Frauen, die gerne beides hätten, den durchgegenderten Mann und den Beschützer, denen muss man leider sagen: Ist auch für Frauen eigentlich nicht so schwer verständlich, hier erklärt das eine: Ja, die Männer in Westeuropa haben sich in den letzten Jahren als überaus lernfähig erwiesen. Die führen gerade in Syrien Krieg gegen den islamischen Staat, während ihr mit irgendwelchen afrikanischen Drogendealern poppt, um Eure Länderliste zu erweitern.

Oder sie sitzen zuhause mit einer anständigen Frau und denken nicht im Traum dran, mehr als die Polizei zu rufen, wenn euch was passiert, weil ihr dann eh nur weglauft, während der Typ abgestochen wird. Danke, darauf können wir verzichten. Ist ja schön, wenn ihr alle vom Held in glänzender Rüstung träumt, aber alle guten, intelligenten Ritter retten Prinzessinnen, die sie dann bekommen.

Lest mal die Märchen sinnvoll. Und wir haben wahrscheinlich schon eine Prinzessin. Und ihr wart gegen Polygamie. Tanzt mal schön gegen Gewalt gegen Frauen kommendes Wochenende, das ist sicher total hilfreich. Und ihr könnt euch total schön dabei wohlfühlen. Fühlt euch doch wohl dabei; ihr wolltet das so. Warum sollte ich denn was tun? Im worst case bin ich tot, und wahrscheinlich lande ich als Rassist vor Gericht.

Denn wohin man auch blickt, ziehen sich Herren sang- und klanglos aus den Vokalgruppen zurück. In nahezu allen gemischten Chören ist dieser Schwund zu beobachten. Sie sehen sich daher oftmals vor der Notwendigkeit, von vierstimmigen auf dreistimmige Sätze auszuweichen, um Mängel in der Besetzung auszugleichen. Wer sich als Sänger in einem Chor engagiert, wird nicht selten auch von anderen angesprochen, angeworben, ausgeliehen.

Jahrhunderts zuhauf gegeben hat, müssen heutzutage ums Überleben kämpfen. Sie sind überaltert; Junge bleiben oft aus. Der klassische Gesangverein ist Anfang des Jahrhunderts akut vom Aussterben bedroht, während sich eher Kammer-Ensembles, Gospel- und Popchöre und ähnliches mehr gründen. ANZEIGE Jüngstes Beispiel für diese These ist etwa der Männergesangverein Genderkingen, der gerade noch sein jähriges Bestehen feierte und bei aller Begeisterung über diese Tradition doch auch eine Art Abgesang anstimmte.

Die werden es auch schaffen, weiter zu bestehen. Aber die herkömmlichen Männerchöre verschwinden tatsächlich irgendwann. Die Chorlandschaft wandelt sich und spiegelt in diesem Wandel auch unsere Gesellschaft wieder, die nicht zuletzt von einem veränderten Selbstverständnis und Freizeitverhalten geprägt ist. Als sich die ersten Männerchöre in Bayern gegründet haben, war die Welt noch eine völlig andere. Nach und nach entstand der Wunsch nach Einheit und Identifikation und da boten die Männergesangvereine einen idealen Nährboden.

Das Ende des Zweiten Weltkriegs war erneut eine krasse Zäsur für die Gesangsvereine. Als sich der Schwäbisch-Bayerische Sängerbund formierte, traten unter seinem Dach ganz selbstverständlich neben den Männerchören auch gemischte Chöre, Frauen- und Kinderchöre in Erscheinung. Mangels aktiver Mitglieder standen damals viele Männergesangvereine vor dem Aus und einzig der Zusammenschluss zu gemischten Chören sicherte den Fortbestand.

Heute geht es um zweierlei Ansätze:


Sag mir, wo die Männer sind ...