Was Lieben Manner An Frauen

Ein bisschen Eifersucht schadet nie. Ein bisschen Feinfühligkeit und kleine Prisen Eifersucht von Zeit zu Zeit sind keine schlechten Eigenschaften bei einer Frau. Männer wollen keine stalker-ähnlichen Psychopathinnen, die hysterisch herumschreien, wenn er mit der Kollegin noch auf ein Bier aus war, sondern eine Frau, die ihr Revier markiert und eine feines Gespür für ihren Liebsten und mögliche Gefahren hat. Ein kleines Signal der Eifersucht ist der Antörner schlechthin.

Das bedeutet im Klartext: Keine Tratscherei an die beste Freundin oder die Mutter auch nicht die verkürzte Version - Klappe halten! Das Gleiche gilt für Probleme und Streitereien: Nicht jede kleine Auseinandersetzung muss direkt an Dritte kommuniziert werden. Das gibt ihm ein doofes Gefühl in der Gegenwart dieser Leute und deine Freunde denken womöglich schlecht über diesen 'Bad Guy', der ständig Ärger macht. Klar wollen wir Luft ablassen. Aber Selbstdisziplin ist manchmal mehr wert.

Wenn eine Frau es schafft, zugleich Lady und Freund zu sein, dann ist das die hohe Kunst und ziemlich nah dran an der Traumfrau. Sind wir erfolgreich in unserem Job und liebevoll zu Hause? Kann er uns versaute Witze erzählen und muss sich nicht für seine Phantasien schämen? Kann er uns fast alles erzählen, ohne dass wir ihn verurteilen?

Kann er mit uns nach einem romantischen Dinner ein Bier trinken gehen und einfach mal dummes Zeug quatschen? Dann sind wir vielleicht schon der perfekte Mix Dann will er mit uns ins Kino, in den Urlaub, ins Bett und in die Zukunft. Wenn ein Mann das Gefühl hat, dass sich seine Liebste ihm öffnet und auch offen und ehrlich über alles mit ihm spricht, stehen die Zeichen gut. Zeigt ihm, wer ihr seid und was euch ausmacht! Seid keine Kopie von seiner Sexbomben-Ex, sondern seid einfach ihr selbst!

Steht zu euch, zu eurem Körper, zu dem, was ihr erreicht habt. Schimpft nicht über euch, sondern seid stolz. Er wird es euch zurückgeben! Je glücklicher beide Partner für sich genommen sind, umso besser kann die Beziehung laufen und umso besser wird er sich um uns - seine Angebetete - kümmern. Und dann wird er bleiben wollen. Und gibt es ein schöneres Kompliment, als wenn ein Mann bei uns bleiben will?

Hübsch, klug, redegewandt, mit einem guten Charakter ausgestattet, hier und da eine Überraschung und eine kleine Eifersuchts-Szene - und fertig ist die Traumfrau? Wo ist das Problem?! Hallo, hier sind wir! Es ist wie beim Küssen, es gibt eigentlich keine schlechten Küsser, es kommt darauf an, ob man dabei harmoniert. Aber es ist schon wahr, der erste Eindruck zählt einfach mal.

Die ersten Minuten treffen bereits Entscheidungen. Nach der ersten halben Stunde eines Dates ist dann spätestens klar, ob man sich mit einer Frau eine Beziehung vorstellen kann - oder eben nicht. Man könnte jetzt natürlich einwenden, dass diese Haltung ja sehr oberflächlich ist. Man kann sich doch darauf einlassen und sich über einen längeren Zeitraum ansehen, wie sich die Dinge entwickeln.

Das klingt natürlich alles sehr schön, aber mit der Realität hat das nicht zu tun. Es sei denn, man ist verzweifelt und befürchtet, keine Frau mehr abzukriegen. Die Frage ist nur, wie man sich verhält, wenn es einem dann klar ist, dass sie eben nicht die Richtige ist. Wenn ich beispielsweise spüre, dass es nicht passt, habe ich spätestens nach dem dritten Treffen ein so scheinheiliges Gefühl, dass es nicht mehr zu einem vierten kommt.

Einige werden jetzt einwenden, warum es dann überhaupt zu einem zweiten Treffen gekommen ist. Ich werde jetzt einfach mal aufrichtig sein, obwohl ich mir damit ins eigene Fleisch schneide. Jede Frau, mit der man sich datet und mit der man sich keine Beziehung vorstellen kann, ist trotzdem noch eine potentielle Sexpartnerin. Es sei denn, sie verschreckt einen so sehr, dass man lieber Abstand nimmt, weil man das Gefühl hat, eine unberechenbare Psychopathin in sein Leben zu lassen - wie im Film "Eine verhängnisvolle Affäre".

Und unter uns, den meisten Frauen kommt das sicherlich bekannt vor. So sehr unterscheiden sich die Geschlechter gar nicht. Nur die Gründe sind unterschiedlich. Männer wollen Sex, Frauen gefällt das Gefühl, begehrt zu werden. Und das Gefühl, aussichtslos begehrt zu werden, gefällt ihnen sogar noch wesentlich besser.


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